Camping Chiara

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Fahrradtour durch Valchiusella

Man startet vom Camping Chiara und folgt der Strasse Richtung Traversella bis zum Marktplatz, wo man einen schönen halbkreisförmigen Steinbrunnen sehen kann.

Man geht dann durch die Verengung weiter bis zum Bogengang des Rathauses (rechts), dann erreicht man den Kirchplatz, wo sich das Denkmal in Erinnerung an die Wiederstandsgefallenen befindet.

Die Pfarrkirche von S. Croce hat eine eindrucksvolle neoklassizistische Fassade. Diese Kirche wurde Anfang des 19. Jahrhunderts eingeweiht. Dort befindet sich ein polychromer Marmoraltar, der gegen Ende des 17. Jahrhunderts gebaut wurde. Die Altartafel wurde mit vergoldetem Holz von den Meistern Aostas gebaut. Die Orgel (mit 650 Pfeifen) wurde im Jahr 1834 von dem berühmten Erbauer von Bergamo, Felice Bossi, gebaut.

Man läuft weiter bergab und, nach einer Biegung, vor der Brücke über den Bersella, biegt man rechts ein: eine schöne Strasse führt an das Ufer der Chiusella.

Man erreicht eine Brücke (links). Über diese erreicht man das rechte Ufer der Chiusella.

Nach etwa 800 m bergan erreicht man den kleinen Kirchplatz von Inverso. Dieses Dorf ist besonders interessant, weil es kein Zentrum gibt: die Häuser sind alleinstehend und auf den Weiden verstreut.

Man geht bergab bis zum Fluß und, nach einer flachen Strecke, erreicht man Trausella. Das ist ein schöner Ort, wo man alle die Charakteristika der Architektur des Canavese sehen kann.

Man geht durch das Dorf und nachdem man an der Pfarrkirche linkerhand vorbei ist, geht man weiter Richtung Rueglio. Nach den flachen Wiesen steigt die Strasse auf einem waldigen Abhang an. Nach 5 km erreicht man Rueglio.

Auf dem großen Platz befinden sich das Rathaus und die Pfarrkirche des Heiligen Filippo und Giacomo, die im 18. Jahrhundert gebaut wurde. Der Fassade gegenüber, links vom Platz, kommt man in die Strasse Pietro Bossatti. Am Ende dieser Strasse befindet sich das „Ca‘d Mesanis“, ein wundervolles Beispiel der alten Architektur des Canvese, das möglicherweise am Anfang des 15. Jahrhundert gebaut wurde. Das Gebäude zeigt auf der linken Seite die klassischen bogenförmigen Loggias mit fünf kleinen Sonnenuhren auf jeder Säule; rechts ist die Loggia aus Holz und wird von Steinsäulen getragen. Leider befindet sich aber das Gebäude in einem erbärmlichen Zustand.

Man lässt Rueglio hinter sich liegen geht zum Teil die selbe Straße zurück. Nach einem steilen Abstieg mit einigen Kurven kommt man über eine Brücke und erreicht die Strasse, die aus Castellamonte ansteigt.

Man biegt links ab und nach 500 m bergan erreicht man Alice Superiore.

Sehr interessant hier ist die Pfarrkirche von S. Martino, im oberenTeil des Dorfes. Sie hat zwei verschiedene Fassaden: die, die nach Süden gewandt ist, ist barock und wird „von den Lebendigen“ genannt. Die andere, neugotisch, ist auf die Allee des Friedhofs gewandt und wird deshalb „von den Toten“ genannt.

Man geht bergan bis zur Gabelung nach Brosso (2 km) weiter. Rechts steigt die Strasse mit einigen Kurven durch einen Nadelwald an. Eine kleine Umleitung linkerhand führt, nach ungefähr 400 m, zum Meuglianosee. Dank einem bequemen Pfad kann man auch rund um den Hauptsee gehen.

Zurück auf der Hauptstrasse geht man weiter bergauf und kommt endlich nach Brosso. Es lohnt sich, bis zum S. Michele Kirchplatz zu gehen. Die Kirche wurde im 9. Jahrhundert auf den Resten eines römischen Tempels gebaut, aber das heutige Gebäude reicht auf das 16. Jahrhundert zurück.

Von Brosso geht man bergab Richtung Vico Canavese und nach etwa 1,5 km trifft man auf eine Kappelle auf der rechten Seite der Strasse. Durch eine enge Straße kommt man ins Dorf. Man geht unter einem Bogen durch und betritt den Garibaldi Platz. Eine schattige schmale Allee führt zum Eingang der Pfarrkirche S. Giovanni Battista mit ihrer Fassade, die von der Renaissancearchitektur beeinflusst wurde, und ihrem breiten dreischiffigen Innerem.

Man kann dann zurück zu dem Platz Garibaldi gehen und in die gegenüberliegende Strasse Giacomo Saudino einbiegen. Diese Pflasterstrasse steigt zum alten Zentrum, dem kleinen Platz der Vecchia Fontana an (dort befindet sich auch eine gleichnamige Pizzeria). Zurück zum Hauptplatz, von dort führt die flache Strasse an der linken Seite der Kirche nach Drusacco (1 km circa). Von hier, nachdem man rund um die Barockkirche von S. Rocco (17. Jahrhundert) gegangen ist, geht man Richtung Traversella weiter.

Bevor man im Zentrum eintrifft, nach der Kappelle von Cali, lohnt es sich, einen Umweg zu machen, um die alten Gebäude der Eisengrube zu sehen (die Strasse ist rechts, gleich vor der Brücke). Diese Gebäude werden jetzt für ein Ökomuseum umstrukturiert.

Von hier kommt man auf die Strasse, auf der man am Anfang der Tour bergab kam. Nach ungefähr 3 km bergauf ist man zurück im Camping Chiara.


Created by Chiara Bellotti