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Camping ChiaraBei uns werden Sie einen ruhigen Schlaf schlafen |
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Weg der Seelen - Sentiero delle Anime
Dieser Weg führt durch schöne Wälder reich an Flora und Fauna und bietet einen wunderbaren Blick auf die Berge im Nord-Osten vom Tal. Besonders interessant sind aber die zahlreichen Felsgravierungen, die gut ausgeschildert sind. (Der Weg ist N° 9 auf der Karte.) > Zurueck zum Wandern |
Vom Camping Chiara läuft man ca. 500 m auf der Strasse in Richtung Traversella bis zum Anfang des Weges des Klettergebietes (rot gekennzeichnet). Nach etwa 20 Minuten erreicht man eine typische Berghütte, mit einem religiösen Gemälde (Perafuset – 970 m). Von hier aus kann man einen großen Teil des Klettergebietes übersehen. Man steigt links auf einem engen und steilen Pfad auf bis unter das Klettergebiet („Settore Placche Nere“). Hier trifft man auf den Pfad n° 9: rechts erreicht man bald die Hütte Bruno Piazza, links ist der „Weg der Seelen“. Auf circa 1070 m findet man links, bei einer großen Birke, die ersten Felsgravierungen: drei Kreuze. Diese wurden im Mittelalter graviert, um die heidnischen Denkmäler zu heiligen. Man geht zwischen Birken und Farnen weiter Richtung Succinto und Cappia. Man geht über einen kleinen Fluss und erreicht eine kleine Wiese die von einem Fels begrenzt wird. Dieser Ort ist als „Pian dij Cros“ (Fläche der Kreuze – 1140 m) bekannt. Von dem Pfad, der ein bisschen oberhalb verläuft, kann man die Felsgravierungen betrachten. Auf dem Hauptfels und auf zwei getrennten Felsen findet man einige schematische Anthropomorphfiguren: eine ist wahrscheinlich die Darstellung eines Liebesaktes, verschiedene Kreuze, 25 Kapellen in 5 Kreuzen vereinigt. Weiter geht man über den ersten Arm des Bachs Carbonella, man steigt ein bisschen auf und erreicht einen Fels, der in vier Felder geteilt ist (Roc dij cros – Fels der Kreuze). Hier findet man verschiedene Kreuze, einige Symbole der Sonne, eine Anthropomorphfigur, wie die, die man auf der „Pera dij Cros“ (Fels der Kreuze) findet, auch wenn sie ein bisschen symbolischer dargestellt wird. Es gibt auch drei sogenannte „pichere“, extreme Schematisierungen des menschlichen Gesichtes, die man auch in verschiedenen anderen Orten Europas finden kann (erste Bronzezeit). Außerdem gibt es auch zwei „Gitterwerke“, die schwierig zu erklären sind: verschanztes Feld, Jagdnetz oder Spielschema? Noch mal oben über den zweiten Arm des Bachs Carbonella erreicht man einen Aussichtpunkt (1270 m). Nach einer kurzen Weile kommt man zur Hütte Carette, mit einem typischen „crotin“ (Keller) mit fließendem Wasser um die Milch frisch zu erhalten. Man steigt wieder ab und geht über den Fluss Chiara. Auf einem steilen Pfad erreicht man die Häuser von „Piani di Cappia“ (1339 m). ein bisschen weiter findet man eine kleine Kappelle und einen flachen Fels mit einer schönen etwa 25 cm langen Anthropomorphfigur. Die Volkstradition sagt, es sei ein Hirtenknabe, der vor langer Zeit von hier abgestürzt ist. Von dort hat man auch einen schönen Blick auf den Ort Succinto, der sich etwa 200 m unterhalb befindet, mit seiner großen Kirche und seiner fabelhaften Architektur. Man steigt ab bis Cappia, wo man eine private Strasse findet, die runter bis nach Pian Quassolo führt (wo die Seilschwebebahn zu Succinto abfährt). Zurück auf der Hauptstrasse, lohnt es sich noch auf einen kleinen Pfad abzusteigen, um die Steinbrücke über der Chiusella zu sehen. Dann kehren Sie wieder auf die Hauptstrasse zurück. Von dort erreicht man bald das Camping Chiara. |